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Coronafälle in Kitas, Krippen und ähnlichen Einrichtungen

Erkrankungen bei Kindern verlaufen meist ohne Krankheitszeichen oder mild. Auch Todesfälle sind sehr selten. Da die Durchimpfungsrate in der Bevölkerung das Risiko einer Übertragung im familiären Umfeld der Kinder reduziert, schützen Sie Ihr Kind am besten, wenn Sie sich impfen lassen.Eine Übersicht über Impfangebote im Landkreis Hildesheim finden Sie hier.

Mein Kind ist krank - darf es in die Kita?

Sofern Kinder, die in einer Kindertageseinrichtung betreut werden, Krankheitssymptome zeigen, die auf eine SARS-CoV-2 Infektion hinweisen können - dazu zählen etwa Fieber, Halsschmerzen, neu aufgetretener Husten oder Schnupfen -, sollten diese von der Ärztin/dem Arzt des Vertrauens durch einen PCR-Test abgeklärt werden.

Bei negativem Test und nur leichter Symptomatik bei ansonsten gutem allgemeinem gesundheitlichem Befinden des Kindes ist ein Besuch der Einrichtung weiter möglich.

Kinder mit positivem Schnelltestergebnis müssen von den Eltern nicht an das Gesundheitsamt gemeldet werden. Die Niedersächsische Absonderungsverordnung verpflichtet rechtsverbindlich Personen (das gilt auch für Kinder), die einen Selbsttest durchgeführt und dabei ein positives Testergebnis erhalten haben, sich zunächst in häusliche Absonderung zu begeben. Sie sind gehalten, unverzüglich einen PCR-Test zur Abklärung vornehmen zu lassen. Die Verpflichtung zur Absonderung gilt auch ohne eine Anordnung des Gesundheitsamtes.

Darüber hinaus enthält die Niedersächsische Verordnung die Verpflichtung für infizierte Personen, eine Liste der Personen zu erstellen, mit denen sie in den 48 Stunden vor dem Auftreten der ersten Symptome bzw. vor der Abstrichnahme des positiven PCR-Tests Kontakt hatten. Zudem werden sie aufgefordert, die Kontaktpersonen über die SARS-CoV-2-Infektion zu informieren. Im Fall von Kindern müssen dies die Eltern übernehmen. Diese Kontaktliste muss dem Gesundheitsamt auf Verlangen zur Verfügung gestellt werden.

Stand: 9.5.2022

Wird mein Kind getestet?

Es entfällt die Testpflicht für in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege betreute Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung sowie für in Horten betreute Schulkinder während der Schulferien. An Stelle der Testpflicht tritt ein freiwilliges Testangebot für Kinder ab 3 Jahren, für das weiterhin Antigen-Schnelltests durch das Land zur Verfügung gestellt werden (3 Tests/Woche).

Stand: 9.5.2022


Coronafall in der Kita - was ist zu tun?

Wird bei einem in einer Kindertageseinrichtung betreuten Kind labordiagnostisch mittels eines PCR-Tests eine SARS-CoV-2-Infektion nachgewiesen, besteht für dieses Kind die Verpflichtung zu einer Isolierung von fünfTagen. Diese Verpflichtung zur Isolierung gilt laut der aktuellen Niedersächsischen Absonderungsverordnung auch ohne eine Anordnung des Gesundheitsamtes. Tritt bei mehreren Kindern zeitgleich eine SARS-CoV-2-Infektion auf, bei denen kein epidemischer Zusammenhang (d.h. keine gemeinsame Quelle) vermutet wird, besteht für diese Kinder die Verpflichtung zu einer Isolierung von fünf Tagen. Die Isolierung endet nach den fünf Tagen ohne weitere Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt und ohne einen weiteren Test, soweit das Kind mindestens 48 Stunden zuvor frei von akuten COVID-19-typischen Symptomen wie Fieber, Halsschmerzen, neu aufgetretener Husten oder Schnupfen war. Eltern haben die Einrichtungsleitung über die Absonderung und deren Ende zu informieren.

Wichtig: Der Impf- oder Genesenenstatus einer Person (auch eines Kindes) mit einer PCR-nachgewiesenen Corona-Infektion hat keine Auswirkung auf die Verpflichtung zur Isolierung.

Stand: 9.5.2022

Kann man die Isolierung für ein PCR-positiv getestetes Kind verkürzen?

Sind bei einem infizierten Kind während der Isolierung keine typischen Symptome einer Corona-Infektion (wie z. B. Fieber, Geruchs-, Geschmacksverlust, Halsschmerzen, Husten, neu aufgetretene Kurzatmigkeit, dauerhafte Müdigkeit oder Schnupfen) aufgetreten, kann die Isolierung mit einem negativen PoC-Antigen-Test verkürzt werden. Dieser Test kann frühestens am siebten Tag der Isolierung durchgeführt werden.

Zeigte das infizierte Kind während der Isolierung typische Symptome einer Coronainfektion, kann die Isolierung trotzdem mit einem negativen PoC-Antigen-Test verkürzt werden, sofern das Kind mindestens seit 48 Stunden symptomfrei ist. Dieser Test kann frühestens am siebten Tag nach dem ersten Auftreten der typischen Symptome durchgeführt werden.

Der PoC-Antigen-Test muss in einer beauftragten Teststelle, einer Apotheke oder einer Arztpraxis durchgeführt und von dieser offiziell bescheinigt werden. Die Isolierung endet mit der Übermittlung der Bescheinigung an das Gesundheitsamt - entweder an die Emailadresse des Ansprechpartners oder - falls kein Ansprechpartner bekannt ist - an quarantaene@landkreishildesheim.de. Auch die Einrichtungsleitung sollte über das Ende der Isolierung informiert werden. Ein Antigen-Schnelltest zur Laienanwendung (Selbsttest) ist nicht ausreichend!

Stand: 31.3.202231.03.2022

Wann ist ein Kind eine enge Kontaktperson?

Wann ist ein Kind eine enge Kontaktperson?

Enge Kontaktpersonen mit der Verpflichtung zur Quarantäne sind Personen

  • die im selben Haushalt leben, bei der das Coronavirus SARS-CoV-2 durch einen positiven PCR-Test nachgewiesen wurde,   
  • mit engem Kontakt länger als zehn Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ohne das beiderseitige durchgehende und korrekte Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
  • die ein Gespräch mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ohne das beiderseitige durchgehende und korrekte Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung geführt haben oder
  • die in Kontakt mit Atemwegssekreten einer infizierten Person kamen, zum Beispiel beim Küssen oder durch Anniesen oder Anhusten,
  • bei gemeinsamem Aufenthalt in schlecht belüftetem Raum länger als zehn Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wurde

Grundsätzlich ermittelt das Gesundheitsamt für den möglichen infektiösen Zeitraum eines SARS-CoV-2 infizierten Kindes enge Kontaktpersonen in einer Kinderbetreuungseinrichtung zu diesem Kind, dann führt das Gesundheitsamt bei diesen Kontaktpersonen ad hoc eine PCR-Testung durch, um mögliche weitere Virusträger frühzeitig zu identifizieren und Infektionsketten zu unterbrechen. Dies ist wegen der Vielzahl der Fälle aber derzeit nicht (zeitnah) möglich. Losgelöst davon regelt die Niedersächsische Absonderungsverordnung, dass Kinder mit engem Kontakt zu einer infizierten Person sich in eine Quarantäne von fünf Tagen nach dem letzten Kontakt zu dem SARS-CoV-2 infizierten Kind begeben muss. Diese Pflicht zur Quarantäne gilt auch ohne eine Anordnung des Gesundheitsamtes.

Stand: 9.5.202231.03.2022

Wann muss ein Kind als enge Kontaktperson in Quarantäne?

Kinder ab der Vollendung des dritten Lebensjahres, die in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege betreut werden und nur aufgrund eines dortigen Kontaktes Kontaktperson sind und asymptomatisch bleiben, sind von der Pflicht zur Quarantäne ausgenommen, soweit sie sich an den fünf auf den letzten Kontakt folgenden Betriebstagen oder Betreuungstagen der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege jeweils einem im Rahmen eines Testkonzeptes der Kindertageseinrichtung oder der Kindertagespflege oder bei Kindern ab Schuleintritt einem im Rahmen schulischer Testkonzepte verwendeten Test unterziehen und dieser jeweils ein negatives Ergebnis erbringt.

Die Kinder sollen aber genau beobachtet werden. Treten bei diesen Kindern Krankheitssymptome auf, die auf eine SARS-CoV-2 Infektion hinweisen können wie Fieber, Halsschmerzen, neu aufgetretener Husten oder Schnupfen, sollten diese von der Ärztin/dem Arzt des Vertrauens durch einen PCR-Test abgeklärt werden. Bei negativem Test und nur leichter Symptomatik bei ansonsten gutem allgemeinem gesundheitlichem Befinden des Kindes ist ein Besuch der Einrichtung weiter möglich.

Stand: 31.3.2022

Kann man die Quarantäne für eine Kontaktperson verkürzen?

Sind bei einem Kind, das als enge Kontaktperson aufgrund eines Kontaktes außerhalb der Kinderbetreuungseinrichtung gilt, während seiner Quarantäne keine für eine Corona-Infektion typischen Symptome aufgetreten, kann die Quarantäne mit einem negativen PoC-Antigen-Test verkürzt werden. Dieser Test kann frühestens am fünften Tag nach dem letzten Kontakt zu der mit der Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person durchgeführt werden.

Der PoC-Antigen-Test muss in einer beauftragten Teststelle, einer Apotheke oder einer Arztpraxis durchgeführt und von dieser offiziell bescheinigt werden. Die Quarantäne endet mit der Übermittlung der Bescheinigung an das Gesundheitsamt - entweder an die Emailadresse des Ansprechpartners oder - falls kein Ansprechpartner bekannt ist - an coronakontakte@landkreishildesheim.de. Auch die Einrichtungsleitung sollte über das Ende der Isolierung informiert werden. Ein Antigen-Schnelltest zur Laienanwendung (Selbsttest) ist nicht ausreichend!

Stand: 31.3.2022

Wann ist man von der Quarantänepflicht befreit?

Von der Quarantänepflicht befreit sind enge Kontaktpersonen - das gilt auch für Kinder - ohne typische Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion, die
  • geboostert sind, d.h. sie haben insgesamt drei COVID-19-Impfungen erhalten oder sie sind von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen und haben zwei COVID-19-Impfungen erhalten (unabhängig vom eingesetzten Impfstoff)
  • von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind und vor oder nach der SARS-CoV-2-Infektion eine COVID-19-Impfung erhalten haben, bis zum 90. Tag nach dem Datum der Abstrichnahme des positiven PCR-Tests oder nach dem Datum der Impfung (unabhängig vom eingesetzten Impfstoff)
  • bisher zweimalig gegen COVID-19 geimpft wurden, ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung bis einschließlich des 90. Tages nach der Impfung (unabhängig vom eingesetzten Impfstoff)
  • von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind, ab dem 28. bis einschließlich dem 90. Tag nach dem Datum der Abstrichnahme des positiven PCR-Tests.

Zudem sind Kinder ab der Vollendung des dritten Lebensjahres, die in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege betreut werden und nur aufgrund eines dortigen Kontaktes Kontaktperson sind und asymptomatisch bleiben, sind von der Pflicht zur Quarantäne ausgenommen, soweit sie sich an den fünf auf den letzten Kontakt folgenden Betriebstagen oder Betreuungstagen der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege jeweils einem im Rahmen eines Testkonzeptes der Kindertageseinrichtung oder der Kindertagespflege oder bei Kindern ab Schuleintritt einem im Rahmen schulischer Testkonzepte verwendeten Test unterziehen und dieser jeweils ein negatives Ergebnis erbringt.

Stand: 31.3.2022

Müssen auch Eltern bzw. Geschwisterkinder in Quarantäne?

Die Niedersächsische Absonderungsverordnung regelt rechtsverbindlich, dass eine Person, die mit einer mittels einer PCR positiv getesteten Person in einem gemeinsamen Hausstand zusammenlebt, verpflichtet ist, sich in Quarantäne zu begeben. Diese Pflicht zur Quarantäne gilt auch ohne eine Anordnung des Gesundheitsamtes. Ausgenommen sind alle Personen, die generell von der Quarantänepflicht befreit sind (siehe vorherige Frage).

Wer mit einer Kontaktperson einer positiv getesteten Person in einem gemeinsamen Hausstand zusammenlebt, muss nicht in Quarantäne.

Stand: 31.3.202231.03.2022

Wann werden in Kitas Abstriche gemacht?

Bei diffusem, nicht mehr nachzuverfolgendem Infektionsgeschehen in einer Kinderbetreuungseinrichtung führt das Gesundheitsamt soweit möglich bei den betreuten Kindern und dem Personal eine PCR-Testung durch, um mögliche weitere Virusträger frühzeitig zu identifizieren und Infektionsketten zu unterbrechen. Ggf. kann es notwendig werden, dass der Betrieb der Einrichtung nur eingeschränkt unter verschärften Hygieneanforderungen wie kein Durchmischen von Gruppen und den jeweiligen Gruppen fest zugewiesenes Betreuungspersonal stattfinden kann. Nach Einzelfallentscheidung durch das Gesundheitsamt kann auch eine gesamte Gruppe oder die gesamte Einrichtung in Quarantäne versetzt werden.

Stand: 31.3.2022

Warum wird der Kindergarten nicht generell geschlossen, wenn es dort Coronafälle gibt?

Das Gesundheitsamt ordnet keine Schließung einer Einrichtung an, wenn in der Einrichtung bei mehreren Kindern zeitgleich eine SARS-CoV-2-Infektion festgestellt wird, bei denen kein epidemischer Zusammenhang, d.h. keine gemeinsame Quelle, vermutet wird. Vor dem Hintergrund der hohen Zahl von SARS-CoV-2 Infektionen muss für die Entscheidung, welche Maßnahmen wie z.B. die Einschränkung des Regelbetriebs, Schließung von Gruppen oder der gesamten Einrichtung getroffen werden, immer der Einzelfall betrachtet werden. Eine generelle Aussage zu den jeweiligen Auswirkungen eines Infektionsfalls ist nicht möglich.

In dem Bestreben, den Besuch von Kinderbetreuungseinrichtungen möglichst vielen Kinder möglichst dauerhaft zu ermöglichen, muss das frühzeitige Unterbrechen von Infektionsketten einerseits und das Recht auf frühkindliche Bildung andererseits abgewogen werden. Es ist allgemeiner Konsens, dass die frühkindliche Erziehung ein hohes Gut darstellt, das weitestgehend unter den jetzigen Rahmenbedingungen in Präsenz ermöglicht werden muss. Um dies zu realisieren, ist ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit auch der Erziehungsberechtigten zum Wohle der eigenen wie auch aller die Einrichtung besuchenden Kinder erforderlich. Besorgte Eltern haben immer auch die Möglichkeit, ihre Kinder nicht in die Betreuung zu geben.

Stand: 31.3.2022

Wer hat Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test?

Derzeit sind PCR-Tests auf Initiative des Gesundheitsamtes und zur Abklärung eines positiven AG-Schnelltests kostenfrei.

Stand: 31.3.2022

Wann erhalten Eltern Entschädigungen wegen der Kinderbetreuung?

Arbeitnehmer haben seit dem 30. März 2020 gemäß 56 Abs. 1a IfSG einen Anspruch auf Entschädigung, wenn sie ihre Kinder selbst betreuen müssen in Fällen, in denen das Gesundheitsamt einem Kind eine Absonderung anordnet hat. Das stellte das "Dritte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" (in Kraft getreten am 19. November 2020) klar.
Für die Dauer der Zahlung des Kinderkrankengeldes nach § 45 Abs. 1 SGB V in Verbindung mit § 45 Abs. 2a Satz 3 SGB V ruht für beide Elternteile der Entschädigungsanspruch nach § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz (IfSG). Das Kinderkrankengeld geht dem Anspruch aus dem Infektionsschutzgesetz vor. Die Regelungen betreffen Eltern mit Kindern unter zwölf Jahren oder behinderten Kindern, die hilfebedürftig sind. Die Entschädigung wird gezahlt, wenn Eltern keine zumutbare Betreuungsmöglichkeit haben und ihnen kein Arbeitsentgelt gezahlt wird.

Wenn Eltern, deren Kind PCR-positiv getestet wurde, dieses Kind betreuen müssen und deshalb nicht arbeiten können, dann kann das betreuende Elternteil Kinderkrankengeld von der Krankenkasse in Anspruch nehmen. Sofern der Anspruch aufgebraucht ist oder das Elternteil nicht gesetzlich krankenversichert ist, kann der Arbeitgeber einen Antrag auf Verdienstausfall nach § 56 Abs. 1a IfSG stellen. Welche Unterlagen dafür benötigt werden, kann unserer Homepage entnommen werden.

Wenn Eltern ihr (bisher POC-negatives) Kind, das engen Kontakt zu einer coronapositiven Person hatte, nach nds. Absonderungsverordnung absondern und deshalb nicht arbeiten können, dann muss das betreuende Elternteil hierfür Urlaub oder/und Überstunden nehmen. Schülerinnen und Schüler, die nur aufgrund eines Kontaktes in der Schule Kontaktperson sind und keine Symptome haben, sind von der Pflicht zur Quarantäne ausgenommen, soweit sie sich an den fünf auf den letzten Kontakt folgenden Schultagen jeweils einem anerkannten PoC-Antigen-Test oder einem im Rahmen schulischer Testkonzepte verwendeten Test unterziehen und dieser jeweils ein negatives Ergebnis erbringt. Gleiches gilt auch für Kita-Kinder. Eine Quarantäne seitens des Gesundheitsamtes wird erst ausgesprochen, wenn ein Ausbruch in einer Lern- bzw. KiTa-Gruppe festgestellt wird. Der Ausbruch wird durch den/die zuständige/n Fallermittler/in festgestellt.

Detaillierte Informationen zur Entschädigung finden Sie hier.

Stand: 31.3.202231.03.2022

Was sollen Kitas im Fall eines Ausbruchs tun?

Auf der Website des Niedersächsischen Kultusministeriums ist der zuletzt am 2.2.2022 aktualisierte "Niedersächsische Rahmen-Hygieneplan Corona Kindertagesbetreuung" verfügbar, der Orientierung bietet für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen und für die Kindertagespflege im Hinblick auf die Verbreitung des Corona-Virus. Er empfiehlt Maßnahmen, die in Summe geeignet sind, die mit der Verbreitung des Corona-Virus verbundenen Infektionsrisiken im pädagogischen Alltag der Kindertagesbetreuung zu vermindern und einen Betrieb der Kindertagesbetreuung und das Angebot der Kindertagespflege in Pandemiezeiten zu ermöglichen.

Ein positives Ergebnis eines Antigen-Schnelltest stellt einen Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion dar, das über einen PCR-Test abgeklärt werden muss. Es ist daher kein Grund, eine Einrichtung oder eine Gruppe vorsichtshalber zu schließen. Im Vorfeld zum weiteren Vorgehen empfiehlt es sich, den Infektionsschutz in einer Einrichtung zu verstärken und dass sich alle Personen ggf. täglich testen.

Die Entscheidung über eine Einschränkung des Betriebs oder eine Betriebsuntersagung im Einzelfall trifft das Gesundheitsamt entsprechend der Einschätzung des Infektionsgeschehens und der Anforderungen an seine Eindämmung. Quarantänemaßnahmen für die Einrichtungen kann nur das Gesundheitsamt verfügen, nicht aber das Personal oder der Träger der Kindertageseinrichtung

Den Leitungen der Kinderbetreuungseinrichtungen wurden die Rufnummern einer speziell für deren Fragen während der normalen Dienstzeit erreichbaren Hotline des Gesundheitsamtes und die Nummer der Integrierten Regionalleitstelle außerhalb der Dienstzeiten mitgeteilt.

Stand: 31.3.202231.03.2022

Weiterführende Links

  • Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Kita und Krippe finden Sie beim Niedersächsischen Kultusministerium:

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/fragen_und_antworten_zum_betrieb_an_kindertageseinrichtungen/faq-194362.html

  • Hier finden Sie wichtige Telefonnummern für Fragen rund um das Thema Corona:

https://www.landkreishildesheim.de/B%C3%BCrgerservice/Rund-um-Corona/Hotlines/?fdirect=1

  • Hier finden Sie die aktuellen Corona-Vorschriften des Landes Niedersachsen:

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

  • Hier finden Sie Infos zu Quarantäne und Isolierung:

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/quarantaene-und-isolierung/#tab-5058-8


Stand: 31.03.2022